URWALD vor den Toren der Stadt

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 ... demnächst im Urwald

  • Do. 2. Mai, 18-20.15 Uhr: Vortrag/Praxiskurs: Löwenzahn – gefährlich lecker!
  • Mo. 6. Mai, 14-17 Uhr: Zeitreise durch den Saarkohlenwald – Spuren des Bergbaus im Steinbachtal
  • Mi. 8. Mai: 10-12 Uhr: Seniorenwanderung mit dem Urwaldförster
  • Sa./So. 11./12. Mai, jeweils 9 Uhr: Naturpädagogik Basiskurs
  • So. 12. Mai: 2. RAG-Hartfüßler-Trail 2013
  • Do. 16. Mai, 18-21 Uhr: Vortrag/Praxiskurs: Holunder – einem märchenhaften Strauch auf der Spur!
  • Sa. 18. Mai, 10-16 Uhr: Salat-Werkstatt
  • Do./Fr. 16./17. Mai: Wald-Lese-Nacht für Gruppen
  • Fr./Sa. 24./25. Mai: Wald-Lese-Nacht für Gruppen
  • So. 26. Mai, 14-17 Uhr: Mai-Märchenwanderung - für kleine und große Märchenfreunde
  • Fr. 31. Mai, 9-12 Uhr: Baumartenspaziergang „Kennen Sie den?“



…und sonntags in die Waldwirtschaft – am Muttertag!

Nach dem Essen sollst du ruhen oder 1000 Schritte tun!

So das Motto der Scheune Neuhaus (A1 – Abfahrt Riegelsberg – Forsthaus Neuhaus). Der Urwaldförster und Team (Volker Wieland: einfach bewegen) laden ein zur „Waldwirtschaft am Muttertag“. Beginn ist bereits um 10.00 Uhr mit einem Frühschoppen entlang des „Hartfüßler-Trails 2013“, denn die Läufer machen an der Scheune Neuhaus Station und verpflegen sich für Ihren Sprint über 30 und 55 Kilometer. Das motiviert auch die Muttertags-Ausflügler, in der Urwald zu wandern. Anschließend stärken wir uns bei einem zünftigen Wildgulasch und Kaffee und Kuchen.

Wer sich voranmeldet bekommt garantiert eine Gulasch-Suppe. Mütter dürfen ausrufen: „Heute bleibt die Küche kalt – heut gehen wir in den G-Ur-lasch-Wald!“
Anmeldung unter: p.schneider@sfl.saarland.de.




Willkomen im Urwald, im Saarkohlenwald und in der Scheune Neuhaus

Liebe Gäste des Urwaldes und der Scheune Neuhaus,

der „Urwald vor der Toren der Stadt“ ist eines der ganz wenigen Wildnisgebiete am Rande einer deutschen Großstadt und eine einzigartige Waldlandschaft auf dem Weg zu einem echten Urwald. Auf über 1.000 Hektar inmitten des Saarkohlenwaldes kann sich die Natur so entwickeln wie sie das von Natur aus ohne das Eingreifen der Menschen tun würde.

Im Jahr 2013 feiert die deutsche Forstwirtschaft „300 Jahre Nachhaltigkeit“. Im Urwaldprojekt können durch die zahlreichen Projektpartner alle Dimensionen der Nachhaltigkeit – die ökologische, die ökonomische, die soziale – abgedeckt werden. Die aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppierungen stammenden Akteure ermöglichen einen breit aufgestellten Zugang zu den Themen Wildnis und nachhaltige Entwicklung. Dies spiegelt sich in dem vielfältigen Veranstaltungsangebot im Urwald und in der Scheune Neuhaus wieder, welches wir Ihnen hier vorstellen dürfen.

1713 war es ein Berghauptmann, der die Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft erstmals beschrieb. Daher war es nur konsequent, im „Jahr 1“ nach dem Bergbauende im Saarland mit dem Spannungsfeld Bergbau und Waldwirtschaft einen Schwerpunkt im Veranstaltungsprogramm 2013 zu setzen. Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer Vorträge und Praxiskurse zu den unterschiedlichsten Waldthemen. Geführte Wanderungen in den Urwald und den angrenzenden Saarkohlenwald werden durch wald- und wildnispädagogische Programme und Projekte ergänzt.

Wir laden Sie ganz herzlich ein, uns als Gäste im Urwald, im Saarkohlenwald und in der Scheune Neuhaus – dem Zentrum für Waldkultur – zu besuchen.
Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Kooperationspartner im Urwald-Projekt:

  • Anke Rehlinger, Ministerin für Umwelt und Verbraucherschutz
  • Hans-Albert Letter, Leiter des SaarForst Landesbetriebs
  • Ulrich Heintz, Landesvorsitzender des Naturschutzbundes Saarland



Urwald macht Schule

„Die beste Schule, in der ein junger Mensch lernen kann, dass die Welt einen Sinn hat, ist der unmittelbare Umgang mit der Natur selbst.“ Konrad Lorenz

„Urwald macht Schule“ sind ganz- bis mehrtägige Veranstaltungen mit Übernachtung im Urwaldrevier, in der Scheune Neuhaus und dem WildnisCamp als Basislager und zentralem Ort. Je nach Alter gibt es unterschiedliche Themenschwerpunkte zum Ökosystem Wald und seiner sukzessiven Entwicklung zum wilden Urwald.

Die Gruppen arbeiten unter fachkundiger Anleitung am Thema „Biologische Vielfalt“. Eingebettet in das WildnisCamp kommt natürlich der Abenteuer- und Spaßfaktor nicht zu kurz. Die Teilnehmer müssen ihre Bleibe herrichten und sich Gedanken über die Zubereitung ihrer Verpflegung machen. Wie können wir ohne Feuerzeug Feuer machen und am Brennen halten, ist eine bedeutsame Frage und eine Nacht im WildnisCamp ist immer ein wunderbares Erlebnis.

Die Klassen werden von der SaarBahn Haltestelle Heinrichshaus abgeholt. Fachkundige Betreuerinnen und Betreuer begleiten die Gruppe. Allen Maßnahmen gemeinsam ist ein sinnlich-emotionaler Ansatz mit Freude und Spaß am gemeinsamen Erleben eines „anderen, wilden“ Wald-Ortes. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Liebe zur Natur geweckt.

„Urwald macht Schule“ wird außerhalb der Ferienzeiten in den Monaten April bis Oktober jeweils montags bis donnerstags angeboten.




Bildung für nachhaltige Entwicklung im „Urwald vor den Toren der Stadt“ Saarbrücken

Logo BNEBildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich
das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt.

Die Bildung im Sinne der nachhaltigen Entwicklung (BNE) ist im Urwaldprojekt ein wichtiger Baustein des Aktionsplans des Ministeriums für Umwelt „Im Mittelpunkt der Mensch“. Die Urwald-Projektträger sind Partner im saarländischen „Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Das Ziel dieses Netzwerkes, die Grundsätze nachhaltiger Bildung in ihrem Einfluss- und Gestaltungsbereich zu verankern, ist bereits seit vielen Jahren im Veranstaltungsprogramm der Scheune Neuhaus erfolgt bzw. wird von Jahr zu Jahr durch neue Schwerpunktsetzungen weiterentwickelt.



Der Friedwald im Urwald vor den Toren der Stadt

Seit 2005 ist ein Teil des Urwalds vor den Toren von Saarbrücken Heimat des FriedWalds. Der FriedWald Saarbrücken ist in vielerlei Hinsicht eine echte Besonderheit. Er war der erste seiner Art in der Bundesrepublik. Nie zuvor war ein FriedWald in ein Naturschutzgebiet integriert worden. Die Verknüpfung von FriedWald und Urwald ist ideal: Der Wald und die Ruhestätte Verstorbener sind durch das Urwald-Konzept für alle Ewigkeit geschützt. Rund 60 Hektar werden für die Bestattung in der Natur genutzt.