Der Wilde Netzbachpfad

Der Wilde Netzbachpfad, der im September 2016 eröffnet wurde gehört sicher zu den Überraschungswegen im Saarland. Der neue Wanderweg am Rande der Landeshauptstadt Saarbrücken liegt in einem Gebiet, das sich aufgrund seiner Dynamik und dem Verzicht auf die Nutzung als Wirtschaftswald selbst inszeniert. Das Waldgebiet bringt zu jeder Jahreszeit eine neue Dramatik hervor, und über die Jahre hinweg wird es immer attraktiver. Bereits seit 2008 zählt die „Urwald-Tour“ zu den beliebtesten Premiumwanderwegen im Regionalverband Saarbrücken. Der neue Wanderweg begeistert durch seinen hohen Pfadanteil, die artenreiche Flora und Fauna im Netzbachtal und seinen Verlauf entlang von Wasserflächen sowie Bachläufen. Die vielfältigen Waldbilder im Netzbachtal bringen zu jeder Jahreszeit unterschiedliche Vegetationsformen hervor.

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Konzept für das "Forsthaus-Neuhaus"-Ensemble steht: Kooperationspartner unterzeichnen Absichtserklärung

Viel mehr als nur die bislang bekannten Scheunen- und Ökopädagogikprogramme soll in und um das Forsthaus Neuhaus künftig angeboten werden: Inmitten des Urwalds vor den Toren der Stadt Saarbrücken soll ein Zentrum für Wildnis und Waldkultur mit attraktiver Gastronomie und einem Waldlandschaftspark entstehen.

Diese Absichtserklärung haben die zukünftigen Träger des „Forsthaus-Neuhaus-Ensemble“ in einem „Letter of Intent“ unterzeichnet: Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, der NABU Landesverband Saar, die Naturland Ökoflächen-Management GmbH, die Naturlandstiftung Saar, die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Ortsvereinigung Saarbrücken sowie der Gastronom Johannes Schäfer.

Die Naturlandstiftung Saar (NLS) und deren 100prozentige Tochter Naturland Ökoflächen-Management (ÖFM) GmbH haben sich als zukünftige Erwerber des Gebäudekomplexes mit den anderen Unterzeichnern auf eine Reihe von Vorhaben und Zielen geeinigt:

  • So soll von allen Partnern der dauerhafte Betrieb des neu entstehenden NABU-Informationszentrums unterstützt werden.
  • Es soll künftig ein gastronomisches Angebot vorgehalten werden, das sich insbesondere an Wanderer, Gruppen und Besucher des Urwaldprojektes richtet. Das Gasthaus wird als Integrationsbetrieb mit entsprechenden Ausbildungsplätzen geführt.
  • Die Lebenshilfe beabsichtigt, ein inklusives Kita-Konzept im Urwald mit einer waldnahen inklusiven Pädagogik umzusetzen.
  • Die Lebenshilfe möchte zudem mit dem NABU auch im Bereich der Wildnispädagogik zusammenarbeiten.
  • Die Liegenschaften „Forsthaus Wolfsgarten“ und „Jungfleischhütte“ sollen in das Gesamtkonzept integriert werden.
  • Die Unterzeichner wollen das Umfeld des Forsthauses Neuhaus nach historischem Vorbild als Wald-Landschafts-Park gestalten.
  • Die Partner setzen sich für eine ÖPNV-Anbindung des Gesamtensembles ein. 

Scheunenprogramm 2018

Erscheint im März 2018

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