31.10.2018: Die Ästhetik des Waldes

Neue Ausstellung der HBK Saar im NABU-Waldinformationszentrum eröffnet am 31. Oktober 2018.

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22.11.2018: Mit dem Fahrrad durch Neuseeland

Multivisionsvortrag im NABU-Waldinformationszentrum am 22. November 2018 in Kooperation mit den...

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25.11.2018: Von Heusweiler-Holz in den Urwald

Wanderung

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Restaurant Forsthaus Neuhaus erwartet seine Gäste

Das Restaurant im Landhausstil lädt die Besucherinnen und Besucher mit unterschiedlichen Wünschen zum Verweilen ein. Der Schwerpunkt des Speiseangebotes liegt auf guter regionaler Küche mit vernünftigem Preis-Leistungs-Verhältnis. Sowohl leckere Suppen und Brotzeiten für Waldspaziergänger und Kindergerichte wie auch saftige Steaks aus dem 800-Grad-Beef-Craft-Grill findet man auf der Speisekarte. Für private Feiern – Hochzeit, Betriebsfeier, Geburtstag – bietet die Scheune für bis zu 100 Personen ausreichend Platz und ist nebenbei ein wunderschönes Ambiente.

… weitere Informationen unter Restaurant Forsthaus Neuhaus

Der Wilde Netzbachpfad

Der Wilde Netzbachpfad, der im September 2016 eröffnet wurde gehört sicher zu den Überraschungswegen im Saarland. Der neue Wanderweg am Rande der Landeshauptstadt Saarbrücken liegt in einem Gebiet, das sich aufgrund seiner Dynamik und dem Verzicht auf die Nutzung als Wirtschaftswald selbst inszeniert. Das Waldgebiet bringt zu jeder Jahreszeit eine neue Dramatik hervor, und über die Jahre hinweg wird es immer attraktiver. Bereits seit 2008 zählt die „Urwald-Tour“ zu den beliebtesten Premiumwanderwegen im Regionalverband Saarbrücken. Der neue Wanderweg begeistert durch seinen hohen Pfadanteil, die artenreiche Flora und Fauna im Netzbachtal und seinen Verlauf entlang von Wasserflächen sowie Bachläufen. Die vielfältigen Waldbilder im Netzbachtal bringen zu jeder Jahreszeit unterschiedliche Vegetationsformen hervor.

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Das Urwald-Projekt


Als eines der ganz wenigen Wald-Wildnisgebiete am Rande einer Großstadt in Europa bietet der Urwald eine einzigartige Waldlandschaft mit verschlungenen Pfaden, die zum
Wandern und Entdecken einladen.
Inmitten des Saarkohlenwaldes kann sich der Wald in einem mehr als 1.000 Hektar großen Naturschutzgebiet seit 1997 weitgehend ohne menschlichen Eingriff entwickeln. Umgefallene moosbewachsene Bäume, farbenprächtige Pilze und bizarre Flechten überwuchern die Zeichen der Zivilisation und sind faszinierende Erscheinungen in einem Wald auf dem Weg zum Urwald von morgen.
Im Rahmen des Urwaldprogramms finden jedes Jahr vielfältige Fach- und Kulturveranstaltungen, Jahreszeitenfeste und Themenwanderungen statt – gemeinschaftlich organisiert
von den Urwaldkooperationspartnern Ministerium für Umwelt und Verbraucher schutz, SaarForst Landesbetrieb und NABU Saarland. Bei Kindern und Jugendlichen aus der
Region erfreuen sich die Ferien-Programme und Wildnis-Camps des NABU Saarland großer Beliebtheit.

Vom Jagdschloss zum Wald-Informationszentrum

Im Herzen dieses Urwaldes liegt das historische Forsthaus Neuhaus. Graf Philipp III. von Nassau-Saarbrücken ließ 1576 das Jagdschloss Philippsborn als Vierflügelanlage im Renaissancestil errichten. Aus dieser Zeit ist lediglich der Gewölbekeller erhalten. Im Dreißigjährigen Krieg sowie von napoleonischen Truppen vollständig zerstört, wurde das Bauwerk bis Mitte des 19. Jahrhunderts teilweise als Gutshof wiederaufgebaut und später als „Forsthaus Neuhaus“ zum Dienstsitz der Forstverwaltung.
Seit 1997 beherbergt die Anlage das Zentrum für Wildnis und Waldkultur, das seit 2017 durch den Neubau des NABU-Wald-Informationszentrums in bionischer Bauweise mit multimedialer Ausstellung ergänzt wird. Dieses besteht aus einem modernen Kommunikations- und Medien gebäude im Innenhof sowie drei Info-Pavillons.
Ein Grünes Klassenzimmer im an - grenzenden Wald dient als weiterer barriere freier Kommunikations ort für Schulklassen oder Wandergruppen und im Wildnis camp lernen Kinder und Jugendliche schließlich gemeinsam den Urwald von seiner wilden Seite kennen.

Der Urwald als Schatzkammer der biologischen Vielfalt

Buchenmischwälder wie der Urwald sind eine Schatzkammer der biologischen Vielfalt. Alte Bäume und totes Holz bilden dabei die Nahrungsgrundlage sowie den Lebensraum für
viele tausende Tier-, Pflanzen- und Pilz arten, wie beispielsweise den imposanten Hirschkäfer, den Schmetter ling Spanische Flagge oder den Baumpilz Schwefelporling. Auch mehrere bedrohte Fledermausarten sind im Urwald heimisch, die auf geführten Wanderungen mit Experten entdeckt werden können. Der Schwarzspecht sowie die äußerst scheue Wildkatze schätzen den Urwald gleichfalls als wertvollen Rückzugsort und vielfältigen Lebensraum.
Durch seine vielen Gewässer und Bachläufe ist der Urwald zudem das Ziel unzähliger Amphibien bei ihren Wanderungen im Frühjahr. Wer gerne eine informative und unter haltsame Hör-Reise in den Urwald unternehmen will, kann sich die kostenlose Audio-App „Findet Turid“ des NABU Saarland auf dem Smartphone installieren und zusammen mit Hirschkäfer Schröder die Bewohner des Urwaldes auf einem Rundweg kennen lernen.

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