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Inhalt

Erlebnisse demnächst

Scheunenprogramm 2015
  • Sa 11. Juli, 10–16 Uhr: Der Klang des Urwaldes auf Video
  • So 12. Juli, 10 Uhr: Wanderung – Die Spuren von Ranzenmännern und Hartfüßern
  • So 19. Juli, 17–20 Uhr: Meditativer Abendspaziergang
  • So 19. Juli, 11–15 Uhr: Singender Urwald
  • Do 23. Juli, 19–20.30 Uhr Seminar – Chili und Paprika
  • Mo–Do 27. Juli – 30. Juli: Kinder-Ferien-Programm
  • Mo–Fr 27. Juli – 31. Juli: Wald-Erlebnis-Camp „Fuchs-Bau
  • So 2. August, 10–18 Uhr: Tag der offenen Tür am Lehrbienenstand Neuhaus
  • Mo–Do 3. August – 6. August: Kinder-Ferien-Programm
  • Mi 5. August, 10–12 Uhr: Seniorenwanderung mit dem Urwaldförster
  • Mo–Fr 10.–14. August: Wald-Erlebnis-Camp „Wildschwein-Suhle“
  • Sa 15. August, 10–17 Uhr: Wildkräuter-Exkursion: Himmlischer Genuss
  • Mo–Do 24. August – 27. August: Kinder-Ferien-Programm
  • Sa 29. August, 10–17 Uhr: Lederworkshop
  • Mo–Fr 31. August – 4. September: Wald-Erlebnis-Camp „Wolfs-Rudel“
  • Mo–Do 31. August – 3. September: Kinder-Ferien-Programm

Waldbrandgefahr im Saarland

Anhaltende Trockenheit und Hitze lassen die Gefahr von Waldbränden im Saarland steigen.

Der SaarForst Landesbetrieb appelliert hiermit an alle Waldbesucherinnen und -besucher, die Vorschriften zur Verhütung von Waldbränden jetzt besonders sorgfältig zu beachten.

Auf jeden Fall sind offenes Feuer und das Rauchen im Wald zu vermeiden. Schon eine glimmende Zigarette, die leichtfertig weggeworfen wird oder eine vergessene Glasflasche, die wie ein Brennglas wirkt, können sehr leicht einen Waldbrand auslösen. Deshalb ist jeder Einzelne gefordert, sich verantwortungsbewusst zu verhalten.
Auch an die Autofahrerinnen und Autofahrer wird die Bitte gerichtet, Zigarettenkippen auf keinen Fall aus dem offenen Wagenfenster zu werfen. Ausgetrocknetes Gras brennt wie Zunder und kann durch achtloses Verhalten leicht in Brand geraten. Auch die sehr heißen Katalysatoren von Autos können auf trockenen Waldböden bzw. trockenen Wiesen einen Brand verursachen.

Das Projekt

In Mitteleuropa existieren kaum noch Gebiete, in die der Mensch nicht eingegriffen

hat und die er nicht zum Wirtschaften nutzt. Der „Urwald vor der Toren der Stadt“ ist eines der ganz wenigen Wildnisgebiete am Rande einer deutschen Großstadt. Auf über 1.000 Hektar inmitten des Saarkohlenwaldes und inmitten des dicht besiedelsten Teiles des Saarlandes kann sich die Natur so entwickeln, wie sie das „von Natur aus“ ohne das Eingreifen der Menschen tun würde. Um die Nachhaltigkeit des Projektes sicherzustellen, wurde das Projektareal als Naturschutz- und FFH-Gebiet ausgewiesen und zur Naturwaldzelle erklärt.

Der „Urwald vor den Toren der Stadt“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des SaarForst Landesbetriebs und des Naturschutzbundes (NABU) Saarland e.V., das in einem ersten Schritt bereits 1997 begonnen wurde. Im Jahre 2002 folgte ein Kooperationsvertrag, der die Zusammenarbeit, Organisation und Einrichtung des Projekts beschreibt. Zur Begleitung des Projekts ist eine „Urwaldkooperationsgruppe“ eingesetzt. Als eine wichtige Informations- und Orientierungshilfe für die Besucher des Urwaldes gibt es die Urwald-Erlebniskarte. Damit werden das Wanderwegenetz und die vielen besonderen Erlebnisorte des „Urwaldes vor den Toren der Stadt“ übersichtlich dargestellt.

Neuer Urwaldförster

Urwaldförster Martin Müller
Urwaldförster Martin Müller

Mit dem Forstingenieur Martin Müller gibt es seit Anfang August 2014 wieder einen SaarForst-Revierleiter im „Urwald vor den Toren der Stadt“.

Nachdem die Stelle fast ein ganzes Jahr nicht besetzt war, konnte jetzt ein neuer qualifizierter Mitarbeiter für diese Aufgaben gefunden und eingestellt werden. Der „Urwaldförster“ hat insbesondere die Aufgabe, das Projekt „Urwald vor den Toren der Stadt“ zu betreuen und weiter zu entwickeln. Gemeinsam mit Organisationen wie dem Naturschutzbund Saarland (NABU) und weiteren Institutionen organisiert der SaarForst jährliche wildnispädagogische Programme und Projekte für Schulklassen und andere Gruppen, bietet Führungen für alle Altersklassen (u.a. auch Seniorenwanderungen) an und kümmert sich gemeinsam mit dem zuständigen Mitarbeiter der Naturwacht Saar um das Schutzgebiet.

Herr Müller hat in Freiburg Forstwissenschaften mit einem Schwerpunkt in Naturschutz und Landschaftspflege studiert und anschließend um ein Masterstudium in Wildtierökologie und Wildtiermanagement in Wien ergänzt. Nach seinem Vorbereitungsdienst bei den Landesforsten Rheinland-Pfalz und ersten beruflichen Stationen bei der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt hat er das Auswahlverfahren für sich entscheiden können und freut sich auf seine neue Aufgabe im „Urwald vor den Toren der Stadt“.

  • Herr Müller hat seinen Dienstsitz im ehemaligen Forsthaus Wolfsgarten und ist über die Telefonnummer 0175/2200-806 oder per E-Mail über m.mueller@sfl.saarland.de erreichbar.

Der Friedwald im Urwald vor den Toren der Stadt

Friedwald im Urwald

Seit 2005 ist ein Teil des Urwalds vor den Toren von Saarbrücken Heimat des FriedWalds. Der FriedWald Saarbrücken ist in vielerlei Hinsicht eine echte Besonderheit. Er war der erste seiner Art in der Bundesrepublik. Nie zuvor war ein FriedWald in ein Naturschutzgebiet integriert worden. Die Verknüpfung von FriedWald und Urwald ist ideal: Der Wald und die Ruhestätte Verstorbener sind durch das Urwald-Konzept für alle Ewigkeit geschützt. Rund 60 Hektar werden für die Bestattung in der Natur genutzt.

... Termine und Kontakte finden Sie unter Friedwald