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Erlebnisse demnächst

Scheunenprogramm 2015
  • Mi 3. Juni, 10–12 Uhr: Seniorenwanderung mit dem Urwaldförster
  • Do. 11. Juni, 18–20 Uhr: Wildstandsregulierung durch Jagd?
  • Fr 12. Juni, 9–14 Uhr: LandART Zertifizierte Fortbildung für Lehrer und Lehrerinnen und pädagogisches Personal
  • Fr–Sa 12./13. Juni, 18 Uhr: Waldlesenacht
  • Do–Fr 18./19. Juni, 18 Uhr: Waldlesenacht
  • Fr 19. Juni, 20 Uhr – open end: Krimilesung am Feuer Referent: Guido Geisen
  • Sa 20. Juni, 14–17 Uhr: Der Wald im Wandel der Jahreszeiten
  • So 21. Juni, ab 13 Uhr: Sommerfest
  • Do 25. Juni, 19–20.30 Uhr: Seminar: Johanniskraut
  • Fr–Sa 26./27. Juni, 18 Uhr: Waldlesenacht

Chöre für den singenden Wald gesucht

Das diesjährige Jahresmotto des Urwalds vor der Stadt widmet sich den Klängen des Waldes und wie sich der Mensch mit Sang und Klang auf die Natur bezieht.
In unserem Kulturkreis hat die Natur seit der Romantik fast eines religiöse Bedeutung. In vielen Liedern wird die Begegnung mit der Natur der Begegnung mit dem Göttlichen gleich gesetzt.
Seit der beginnenden Industrialisierung wurde der Wert des Waldes zur Erholung und Erbauung des Menschen in vielen Liedern besungen. An diesem Tag - 19. Juli -  werden verschiedene Chöre im Wald verteilt stehen und singen - ohne technische Verstärkung. Die menschlichen Stimmen sollen sich mit den Klängen des Waldes mischen. Die Zuhörer wandern durch den Wald und lassen sich von den menschlichen Stimmen anlocken.
 Eine gemähte Picknickwiese lädt zum Ausruhen ein. Am selben Tag wird es ein Konzert der Stille geben, bei dem die Zuhörer bewusst den Klängen des Waldes lauschen und eine Mitmachaktion "Singen mit Bäumen".
Die Veranstaltung ist eine gemeinsames Projekt vom Saarforst, dem Netzwerk Urwald, dem NABU und dem saarländischen Chorverband. Schirmherr ist der saarländische Umweltminister Herr Jost.

Interessenten melden sich bitte unter info@marion.ritz-valentin.de für weitere Infos.

Das Projekt

In Mitteleuropa existieren kaum noch Gebiete, in die der Mensch nicht eingegriffen

hat und die er nicht zum Wirtschaften nutzt. Der „Urwald vor der Toren der Stadt“ ist eines der ganz wenigen Wildnisgebiete am Rande einer deutschen Großstadt. Auf über 1.000 Hektar inmitten des Saarkohlenwaldes und inmitten des dicht besiedelsten Teiles des Saarlandes kann sich die Natur so entwickeln, wie sie das „von Natur aus“ ohne das Eingreifen der Menschen tun würde. Um die Nachhaltigkeit des Projektes sicherzustellen, wurde das Projektareal als Naturschutz- und FFH-Gebiet ausgewiesen und zur Naturwaldzelle erklärt.

Der „Urwald vor den Toren der Stadt“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des SaarForst Landesbetriebs und des Naturschutzbundes (NABU) Saarland e.V., das in einem ersten Schritt bereits 1997 begonnen wurde. Im Jahre 2002 folgte ein Kooperationsvertrag, der die Zusammenarbeit, Organisation und Einrichtung des Projekts beschreibt. Zur Begleitung des Projekts ist eine „Urwaldkooperationsgruppe“ eingesetzt. Als eine wichtige Informations- und Orientierungshilfe für die Besucher des Urwaldes gibt es die Urwald-Erlebniskarte. Damit werden das Wanderwegenetz und die vielen besonderen Erlebnisorte des „Urwaldes vor den Toren der Stadt“ übersichtlich dargestellt.

Neuer Urwaldförster

Urwaldförster Martin Müller
Urwaldförster Martin Müller

Mit dem Forstingenieur Martin Müller gibt es seit Anfang August 2014 wieder einen SaarForst-Revierleiter im „Urwald vor den Toren der Stadt“.

Nachdem die Stelle fast ein ganzes Jahr nicht besetzt war, konnte jetzt ein neuer qualifizierter Mitarbeiter für diese Aufgaben gefunden und eingestellt werden. Der „Urwaldförster“ hat insbesondere die Aufgabe, das Projekt „Urwald vor den Toren der Stadt“ zu betreuen und weiter zu entwickeln. Gemeinsam mit Organisationen wie dem Naturschutzbund Saarland (NABU) und weiteren Institutionen organisiert der SaarForst jährliche wildnispädagogische Programme und Projekte für Schulklassen und andere Gruppen, bietet Führungen für alle Altersklassen (u.a. auch Seniorenwanderungen) an und kümmert sich gemeinsam mit dem zuständigen Mitarbeiter der Naturwacht Saar um das Schutzgebiet.

Herr Müller hat in Freiburg Forstwissenschaften mit einem Schwerpunkt in Naturschutz und Landschaftspflege studiert und anschließend um ein Masterstudium in Wildtierökologie und Wildtiermanagement in Wien ergänzt. Nach seinem Vorbereitungsdienst bei den Landesforsten Rheinland-Pfalz und ersten beruflichen Stationen bei der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt hat er das Auswahlverfahren für sich entscheiden können und freut sich auf seine neue Aufgabe im „Urwald vor den Toren der Stadt“.

  • Herr Müller hat seinen Dienstsitz im ehemaligen Forsthaus Wolfsgarten und ist über die Telefonnummer 0175/2200-806 oder per E-Mail über m.mueller@sfl.saarland.de erreichbar.

Der Friedwald im Urwald vor den Toren der Stadt

Friedwald im Urwald

Seit 2005 ist ein Teil des Urwalds vor den Toren von Saarbrücken Heimat des FriedWalds. Der FriedWald Saarbrücken ist in vielerlei Hinsicht eine echte Besonderheit. Er war der erste seiner Art in der Bundesrepublik. Nie zuvor war ein FriedWald in ein Naturschutzgebiet integriert worden. Die Verknüpfung von FriedWald und Urwald ist ideal: Der Wald und die Ruhestätte Verstorbener sind durch das Urwald-Konzept für alle Ewigkeit geschützt. Rund 60 Hektar werden für die Bestattung in der Natur genutzt.

... Termine und Kontakte finden Sie unter Friedwald